Projekte

Spatial Services ist Partner in nationalen und internationalen Forschungsprojekten und bietet State-of-the-Art-Innovationen.

Unsere aktuellen Forschungsprojekte:

CopHub.AC

Die Vision des Projekts CopHub.AC ist es, einen langfristigen Copernicus-Hub zu etablieren, um die Copernicus-Akademie als Wissens- und Innovationsplattform zu konsolidieren und aufrechtzuerhalten. Um dies zu erreichen, werden mehrere Knoten erstellt – wie beispielsweise eine neue Form von Research Briefs, Wissenslandschaft, Reichweite und Nachhaltigkeit. Es wird die laufenden FuE-Aktivitäten in Copernicus-relevanten akademischen Bereichen fokussieren und verknüpfen und den Innovationsprozess von der Wissenschaft bis zur Wirtschaft auf hohem wissenschaftlichem und technischem Niveau unterstützen.

Projekt Partner: University of Salzburg Z_GIS, University of Basilicata, Evenflow, Climate-KIC, EARSC, KU Leuven, GISIG, University of Malaga, Rasdaman, Cyprus University of Technology, Klaipeda University
Zeitraum: 2018-2020

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EnCO2Web

Die erhebliche energie- und klimapolitische Notwendigkeit, sich dem Engagement für die Erreichung internationaler Klimaschutzziele sowie nationaler Energie- und Klimaschutzstrategien zu stellen, wirft die Frage auf, inwieweit Städte und Gemeinden zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen beitragen können. Der Wegfall von Handlungsstrategien auf kommunaler Ebene zugunsten einer verstärkten Berücksichtigung energie- und klimapolitischer Prämissen wird jedoch bislang dadurch erschwert, dass kein Überblick über die Ausgangssituation hinsichtlich des Gesamtenergieverbrauchs und des Energieverbrauchs besteht Gesamtmenge der Treibhausgasemissionen einer Gemeinde. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer geobasierten Datenbank auf kommunaler Ebene, die energierelevante Strukturdaten sowie den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen aller österreichischen Städte und Gemeinden umfassend darstellt und Entscheidungsträgern die Beurteilung von Entwicklungsstrategien ermöglicht in Bezug auf Energie, Mobilität und Klimarelevanz.

Projekt Partner: University of Natural Resources and Life Sciences BOKU, University of Salzburg Z_GIS
Zeitraum: 2017-2019

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EO4GEO

EO4GEO ist eine Erasmus + Sector Skills Alliance, an der 26 Partner aus 12 Ländern aus dem akademischen, privaten und öffentlichen Sektor teilnehmen, die in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung sowie Raumfahrt / Geodaten tätig sind. EO4GEO zielt darauf ab, die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage nach allgemeiner und beruflicher Bildung im Raumfahrt- / Geodatensektor zu überbrücken, indem das vorhandene Ökosystem gestärkt und die Aufnahme und Integration von Raumfahrt- / Geodaten und -diensten in Endnutzeranwendungen gefördert wird. EO4GEO wird interdisziplinär zusammenarbeiten und innovative Lösungen für seine Bildungs- und Schulungsmaßnahmen anwenden, darunter: fallbasierte und kollaborative Lernszenarien; Lernen während des Arbeitens in einer lebenden Laborumgebung; Ausbildung am Arbeitsplatz; die gemeinsame Schaffung von Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen; usw.

Projekt Partner: GISIG, KU Leuven, University of Salzburg Z_GIS, Climate-KIC, Universitat Jaume I (UJI), University of Zagreb (GEOF), University of Patras (UPAT), Friedrich-Schiller University Jena (FSU-EO), University of Twente (UT-ITC), University of Basilicata (UNIBAS), Institute of Geodesy and Cartography (IGiK), Planetek, IGEA Ltd., Epsilon Italia, NOVOGIT, GIB, EARSC, Romanian Space Agency (ROSA), UNEP/GRID, NEREUS, VITO, CNR-IREA, Institute for Environmental Solutions (VRI IES), ISPRA, ALFA Liguria
Zeitraum: 2018-2021

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HUMAN+

HUMAN + ist ein Projekt zur Gewährleistung der humanitären Sicherheit durch Echtzeit-Situationsbewusstsein für ein effizientes Management von Migrationsbewegungen. Ziel ist es, Migrationsbewegungen zu erkennen und vorherzusagen, zeitnahe Übersichten über aktuelle Migrationsbewegungen zu erstellen, einschließlich Datenanalysen und Kurzzeitvorhersagen, sowie Informationen und Entscheidungshilfen in Form von benutzerabhängiger interaktiver Informationsvisualisierung, Qualitätsbewertung und Interoperabilität .
Mit HUMAN + soll ein Beitrag zur Gewährleistung der humanitären Sicherheit und der Bereitschaft zur Migration geleistet werden, während gleichzeitig die rechtlichen, ethischen und soziologischen Bedingungen umfassend berücksichtigt werden. Der beschriebene Projektansatz zielt auf die Nutzung von Social Media sowie deren Integration mit etablierten Methoden der Fernerkundung ab, um ein integratives Echtzeit-Situationsbild und eine kurzfristige Prognose zu erstellen. Dank des so gewonnenen Echtzeit-Situationsbildes sind die Rettungsdienste besser auf Migrationswellen vorbereitet und können fundierte, maßgeschneiderte Entscheidungen treffen.

Projekt Partner: JOANNEUM RESEARCH, IFES, IFR, Die Johanniter, University of Salzburg Z_GIS, Universität Graz, Bundesheer, Fraunhofer IAIS, Universität Kassel, THW, VOMATEC, CrisCom, Universität Passau, Deutsche Hochschule der Polizei, Bayerisches Rotes Kreuz
Zeitraum: 2017-2020

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Sen2Cube

Das Projekt Sen2Cube.at wird ein Schritt in Richtung eines österreichischen Daten- und Informations- Cubes sein. Das Projekt wird zeigen, dass inhaltsbasiertes Abrufen von Bildern und Informationen in großen EO-Datenbanken möglich ist, sodass Benutzer EO-Daten auf einer höheren semantischen Ebene abfragen und analysieren können.

Projekt Partner: University of Salzburg – Z_GIS, AMA, ZAMG
Zeitraum: 2018-2020

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3D Vision

Ziel von 3D Vision ist die Entwicklung neuer Methoden und Verfahren zur automatisierten Valorisierung von 3D-Punktwolkendaten. Die 3D-Punktwolken werden mit innovativen Bewertungsmethoden vorverarbeitet, automatisch klassifiziert und in hochwertige, detaillierte Vektormodelle von Gebäuden, Vegetation und Infrastruktur sowie in digitale Pläne umgewandelt. Diese Ergebnisse werden von den Netzwerkpartnern für die Erstellung branchenspezifischer neuer Produkte, 3D-Viewer, Augmented-Reality-Umgebungen und innovativer Services aufgegriffen und weiterentwickelt.

Projekt Partner: Laserdata GmbH, GRID-IT, Arch. Stefan Rutzinger
Zeitraum: 2018-2020

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EO4BTAlp

Die kartographische Abgrenzung und Ausweisung von Biotop- bzw. Lebensraumtypen stellen eine wesentliche fachliche und rechtliche Grundlage für den Naturschutz in Österreich dar. Der Alpinzone eine besondere naturschutzfachliche Bedeutung zu. Sie ist Lebensraum zahlreicher ökologisch extrem sensibler Biozönosen. Der außergewöhnlich hohe naturschutzfachliche Wert und die hohe Eingriffssensibilität der Alpinzone spiegeln sich auch in einer gesetzlichen Verankerung von strengen Schutzbestimmungen für die Lebensräume der Alpinzone in den Naturschutzgesetzen und Naturschutzverordnungen der alpin geprägten Bundesländer Österreichs wider. Diese Faktoren führen dazu, dass eine flächendeckende terrestrische Geländeerhebung fachlich schwierig, aufwendig, sehr zeitintensiv und mit entsprechend hohen Kosten verbunden ist. Wir entwickeln im Rahmen des Projektes eine mehrphasige Methode zur Biotopkartierung für den Bereich über dem Dauersiedlungsraum und kombinierten den Einsatz von Satellitenbilddaten, Luftbildern und terrestrischen Erhebungsmethoden für eine mehrphasige Inventur und hoben hervor, dass dabei die Vorteile der verschiedenen Inventurinstrumente bzw. Verfahren optimal genutzt werden können.

Projekt Partner:Universität Salzburg Z_GIS, Naturraumplanung Egger e.U.
Zeitraum: 2017-2019

POSITIM – Prä-Post Evaluierung von Interventionen im städtischen Mobilitätsraum

Die Gestaltung bzw. Umgestaltung des öffentlichen Raums gilt als wesentliche Voraussetzung, um nachhaltige, aktive Mobilität weiter zu fördern. Allerdings mangelt es bisher noch an einer standardisierten Methodik für die Wirkungsevaluierung von Interventionen im städtischen Mobilitätsraum. Des- halb zielt das POSITIM-Forschungsvorhaben auf die Schaffung einer generischen Methodik für die Wirkungsabschätzung und -evaluierung von verkehrsplanerischen Interventionen durch die interdisziplinäre Verknüpfung von Ansätzen aus der Verkehrssoziologie mit datengestützten, räumlichen Evaluierungs- und Monitoringroutinen ab. Neben etablierten Ansätzen (qualitative Umfragen, GIS-basierte Potenzial- und Umfeldanalysen, Ego-Videos, urbane Videos) werden als zentrales Innovationselement auch Humansensorik-Daten für die Evaluierung genutzt. Gemeinsam mit den assoziierten Städten/Kommunen wird die integrative Methodik in mehreren Feldstudien konkret evaluiert und validiert. Mit den Projektergebnissen wird die Möglichkeit geschaffen, Interventionen im Mobilitätsraum mittels einer strukturierten, standardisierten und übertragbaren Methodik zu bewerten, sowie ihre Wirkung auf das Mobilitätsverhalten (Stressempfinden, Akzeptanz, Verlagerungseffekte, etc.) abzuschätzen.

Projekt Partner: Universität Salzburg, FB Geoinformatik – Z_GIS, con.sens verkehrsplanung zt gmbh, apptech ventures GmbH – FACTUM, i.n.s. – Institut für innovative Städte
Zeitraum: 2020-2022

SINUS – Sensor Integration for Urban Risk Prediction

The project ‘SINUS’ (Sensor Integration for Urban Risk Prediction) explores the feasibility of matching wearable physiological sensors with data interfaces of urban data ecosystems for improving the current state of the art of predicting risk patterns for vulnerable road users in urban road networks. Different sensor equipment and setups are used and evaluated in a test field  in the city of Salzburg. Between the recorded sensor data and other, formerly isolated data sources, semantic interoperability is established. Based on the resulting data set, machine learning algorithms are applied and refined for a prediction model. To assess effects, viability and transferability of the developed approach, different ICT-supported information applications are developed and tested in a field study.

Projekt Partner: TraffiCon – Traffic Consultants GmbH, Kompetenzzentrum – Das Virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH (VIF), Know-Center GmbH (KNOW), Universität Salzburg, Interfakultärer Fachbereich für Geoinformatik – Z_GIS (Z_GIS)
Zeitraum: 2019-2022

CESARE – CollEction, Standardization and Attribution of Robust disaster Event information

Im Bereich der Gefahrendokumentation und -bewertung im Kontext des Katastrophenrisikomanagements existieren in Österreich eine Vielzahl an Datenbanken beziehungsweise Inventaren. Oftmals sind diese Ereignis-, Schadens- und Risikodaten nicht miteinander vergleichbar, da sie zu verschiedenen Zwecken und vor allem mit unterschiedlichen Anforderungen erhoben wurden. Ziel dieses Projektes ist es, eine robuste nationale Ereignis- und Schadendatenbank als ein teilautomatisiertes, autonomes technisches System zu entwickeln, das es ermöglicht, Daten aus verschiedenen Quellen unter einheitlichen Standards zu harmonisieren, darzustellen und für weiterführende Analysen zu nutzen. Konkret wird hierzu ein Demonstrator für zwei Bundesländer (Niederösterreich und Steiermark) und drei Gefahrenkategorien (Sturm, Überflutung und Massenbewegung) für den Zeitraum von 2005 bis 2018 implementiert. Eine damit ermöglichte systematisierte Zusammenschau von Ereignisdokumentationen unterstützt die Bedarfsträger in ihren Aufgaben unter anderem bei der Erstellung nationaler Risikoanalysen, der verpflichtenden Berichtslegung im Rahmen des UNISDR Sendai Vertrages sowie bei der effektiven Bewertung von Katastrophenfondsmitteln.

Projekt Partner: Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), Joanneum Research (JR) Universität Salzburg – ZGIS (PLUS) Geologische Bundesanstalt (GBA), Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ), Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV), Bundesministerium für Inneres (BMI), Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT)
Zeitraum: 2019-2021