Projekte2018-07-30T14:09:29+00:00

Projekte

Wir, als Spatial Services GmbH, sind Partner nationaler und internationaler Forschungsprojekte. Unsere Projektpartner vertrauen auf unser Know-how das wir aus der engen Zusammenarbeit mit dem Fachbereich für Geoinformatik der Universität Salzburg beziehen.

Unsere derzeitigen Forschungsprojekte:

EO4HumEn+

Die Zahl der vertriebenen Personen weltweit steigt jedes Jahr und erreichte Ende 2014 59,5 Millionen. Noch höhere Rekordzahlen können für 2015 erwartet werden. Humanitäre Hilfe als eine Antwort auf diese Krise benötigt gezielte, aktuelle und zuverlässige Informationen, um dieser Herausforderung gewachsen zu sein. Z_GIS entwickelt im laufenden FFG-ASAPProjekt EO4HumEn fernerkundungs- (FE-) basierte Lösungen für den humanitären Sektor und liefert regelmäßig Geoinformationsprodukte an Ärzte ohne Grenzen (MSF). Die enge Zusammenarbeit mit dem humanitären Sektor machte folgendes deutlich: Zwar lebt eine große Zahl an Flüchtlingen und Binnenvertriebenen in Flüchtlingslagern, wie in diesen Projekten behandelt, mehr als die Hälfe der Flüchtlinge unter UNHCR-Mandat leben jedoch in urbanen Räumen; das Monitoring von Umweltressourcen steht hoch auf der Agenda der humanitären Akteure …zur Projektwebsite

EO4BTAlp

Die kartographische Abgrenzung und Ausweisung von Biotop- bzw. Lebensraumtypen stellen eine wesentliche fachliche und rechtliche Grundlage für den Naturschutz in Österreich dar. Zum einen besteht ein unmittelbarer Bezug zu den in den Naturschutzgesetzen und entsprechenden Verordnungen der Bundesländer ex lege geschützten Biotop- und Lebensraumtypen, zum anderen sind über die Roten Listen der Biotoptypen der Bundesländer bzw. des Bundes ein unmittelbarer Bezug zum Gefährdungsgrad der einzelnen Biotoptypen gegeben. Eine besondere Rolle spielen hier die Europaschutzgebiete, für welche nach der FFH-Richtlinie ein Verschlechterungsverbot für die FFH Lebensraumtypen gilt. In diesem Zusammenhang kommt der Alpinzone eine besondere naturschutzfachliche Bedeutung zu.

EnCO2Web

Der beträchtliche energie- und klimapolitische Handlungsbedarf, der sich angesichts der Verpflichtung zur Erreichung internationaler Klimaschutzziele sowie nationaler Strategien zur Energiewende und zum Klimawandel offenbart, wirft die Frage auf, in welchem Maße Städte und Gemeinden einen Beitrag zur Verringerung von Energieverbrauch und Treibhausgas­emissionen leisten können. Bislang wird die Ableitung von Handlungsstrategien auf kommunaler Ebene zugunsten einer verstärkten Berücksichtigung energie- und klima­politischer Prämissen jedoch dadurch erschwert, dass ein Überblick über die Ausgangs­situation im Hinblick auf den Gesamtenergieverbrauch und das gesamte Aufkommen an Treibhausgas­emissionen einer Gemeinde fehlt. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer geobasierten Datenbank auf kommunaler Ebene, die energierelevante Strukturdaten sowie den Energieverbrauch und die Treibhaus­gas­emissionen aller österreichischen Städte und Gemeinden umfassend darstellt und die Entscheidungs­träger in die Lage versetzt, Entwicklungs­strategien hinsichtlich ihrer Energie-, Mobilitäts- und Klimarelevanz fundiert zu beurteilen.

RESPECT

Klima- und wetterbedingte Schäden haben in den letzten Jahrzenten zugenommen und werden mit fortschreitendem Klimawandel und sozioökonomischer Entwicklung wahrscheinlich noch umfangreicher. Österreich ist dabei überwiegend Hochwasser- und Dürreereignissen ausgesetzt, die oft gravierende soziale und wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. Solche klimabezogenen Risiken werden bereits innerhalb des Naturgefahrenmanagements sowie der Klimawandelanpassung aufgegriffen und bewältigt. Um jedoch diese Klimarisiken effektiver zu managen ist es notwendig Naturgefahrenmanagement und Klimawandelanpassung zu verknüpfen und gesamtheitlicher zu gestalten. …zur Projektwebsite

Sen2Cube.at

Übergeordnetes Ziel ist der Aufbau eines österreichischen Daten- und Informationsplattform. Das Projekt Sen2Cube.at ist ein relevanter Schritt in Richtung dieses Bestrebens, der beispielhaft diesen semantischen Inhalt zeigt basiertes Bild- und Informationsabruf ist in großen EO-Datenbanken möglich, was menschliche Benutzer erlaubt Abfrage und Analyse von EO-Daten auf einer höheren semantischen Ebene d. h. basierend auf mindestens einem Land, Cover Units und codierte Ontologien.

HUMAN+

HUMAN+ soll zur Gewährleistung von humanitärer Sicherheit und einer besseren Vorbereitung auf Migrationswellen beitragen, unter gleichzeitiger umfassender Berücksichtigung von rechtlichen, ethischen und soziologischen Rahmenbedingungen. Der beschriebene Projektansatz zielt auf die Nutzung sozialer Medien, sowie deren Integration mit etablierten Methoden der Fernerkundung zur Erstellung eines integrativen Echtzeit-Lagebildes und einer kurzfristigen Prognose ab. Durch das so gewonnene Echtzeit-Lagebild sind die Einsatzkräfte besser auf Migrationswellen vorbe-reitet und können umfassend informierte, passgenaue Entscheidungen treffen.